CMTS 2019 Rückblick: Die sich wandelnde kanadische Fertigungsindustrie

Groß denken, klein anfangen und schnell skalieren.

Dieser Satz, der oft mit dem Zukunftsforscher Jim Carroll in Verbindung gebracht wird, fasste die Energie und die Diskussionen zusammen, die auf der Canadian Manufacturing Technology Show (CMTS) vom 30. September bis 3. Oktober zu spüren und zu hören waren. Die viertägige, alle zwei Jahre stattfindende Messe brachte über 10.000 gleichgesinnte Innovatoren und Veränderer zusammen, die die kanadische Fertigungslandschaft transformieren, und Shoplogix war stolz darauf, Teil dieser Liste zu sein!

Die kanadische Fertigungsindustrie befindet sich zweifellos in einem tiefgreifenden Wandel, vor allem aufgrund veralteter Produktionstechnologien. Messen wie die CMTS sind daher unerlässlich, damit Branchenexperten sich über die neuesten Industrie-4.0-Technologien informieren und die verschiedenen Lösungen kennenlernen können, die für die digitale Transformation und Zukunftssicherung ihrer Betriebe zur Verfügung stehen. Die umfangreiche Messe konzentrierte sich hauptsächlich auf IoT-Industrie-4.0-Technologien wie Smart-Factory-Software, die Fertigungsunternehmen branchenübergreifend in Kanada revolutioniert.

Groß denken

In den zahlreichen Vorträgen kristallisierte sich immer wieder die Notwendigkeit heraus, dass kanadische Hersteller „groß denken“ müssen. Dies bedeutet, langfristige, transformative Trends zu berücksichtigen, die sich in den nächsten fünf bis zehn Jahren direkt auf ihre Geschäftstätigkeit und ihr Wachstum auswirken werden. Ein bedeutender Trend, der die kanadische Fertigungslandschaft verändert, ist der Markteintritt neuer Wettbewerber. Daher setzen Hersteller verstärkt auf neue Technologien und streben danach, ihre veraltete Software durch IoT-fähige Industrie-4.0-Lösungen zu ersetzen, um Prozesse zu optimieren und ihre Mitarbeiter weiterzubilden und so ihre Wettbewerbsposition auf dem globalen Markt zu verbessern.

Aufgrund des Drucks, auf fortschrittlichere Produktionssysteme umzusteigen, fühlen sich viele Hersteller von der Komplexität des IoT überfordert. Beispielsweise müssen bei der Umstellung auf ein neues System verschiedene Datentypen berücksichtigt werden. Eine unzureichende IoT-Integration bedeutet zudem eine verpasste Chance, Echtzeit-Einblicke in die Betriebsabläufe zu gewinnen. Auch die Datenanalyse muss definiert und überwacht werden, um Wachstum zu optimieren und den ROI zu ermitteln. Viele Hersteller benötigen außerdem Validierung, bevor sie sich für eine neue Lösung entscheiden – sie wollen den Erfolg anderer Branchenführer sehen und konkrete Ergebnisse in Form von Umsatz erzielen, bevor sie eine neue Lösung implementieren. Aus diesen Gründen schreitet die IoT-Einführung in der Branche nur langsam voran, und die Messe verdeutlichte die Dringlichkeit für kanadische Hersteller, schnell zu handeln, bevor ihre lokalen und globalen Wettbewerber ihnen zuvorkommen.

Fang klein an

Um diesen Zweifeln und Befürchtungen entgegenzuwirken, empfahlen viele Redner den Herstellern, klein anzufangen. Pilotprojekte auf Werksebene sind eine hervorragende Möglichkeit, neue Technologien zu testen und die notwendigen Daten für eine Entscheidung über die vollständige Implementierung zu sammeln.

Mit Smart-Factory-Software beispielsweise ermöglichen erste Schritte wie die Einrichtung von Dashboards und KPIs, die Überwachung der Gesamtanlageneffektivität (OEE) und die Erstellung von Alarmprozessen bei Ausfallzeiten ein besseres oder in manchen Fällen ein erstes Verständnis der Zusammenhänge und Verhaltensmuster in der Produktionsleistung und geben mehr Einblick in die Bereiche, die einer Verbesserung bedürfen.

Sobald diese erste Verbindung hergestellt ist, können die Hersteller die mit der Fertigungssoftware generierten Daten und Analysen auswerten und sich auf spezifische Engpassursachen konzentrieren, um diese anhand von OEE- und Ausfallzeitberichten zu bewerten, konkrete Gründe zu identifizieren und die Prozesse entsprechend anzupassen, um Engpässe zu beseitigen.

Wenn diese Fertigungssoftware als wertvoll erachtet wird und zu den Wachstumszielen des Unternehmens beitragen kann, ist es wichtig, die Lösung schnell auf alle Werke auszuweiten.

Schnell skalieren

Nur etwa 22 % der großen Hersteller schaffen es, digitale Lösungen erfolgreich zu skalieren. Um die Vorteile der Industrie-4.0-Technologie voll auszuschöpfen, müssen die Lösungen unternehmensweit und werksübergreifend eingeführt werden. Erfolgreiche Unternehmen verfolgen dabei strategische Ansätze, identifizieren den angestrebten Wert und verstehen die Auswirkungen dieser Innovationen auf ihr Unternehmen. Es geht nicht darum, mehr Pilotprojekte zu skalieren, sondern darum, die richtige Lösung zu finden und zu lernen, wie man durch schnellere und bessere Skalierung die Gewinne steigert.

Haben Sie die CMTS 2019 besucht? Wie hat Ihnen die Messe gefallen? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

Über Shoplogix:

Shoplogix revolutioniert die Fertigungsindustrie, indem die Smart-Factory-Plattform zum Eckpfeiler der digitalen Transformation der Produktion wird. Durch die Möglichkeit für Hersteller, Produktionsleistungen in Echtzeit zu visualisieren, zu integrieren und darauf zu reagieren, trägt Shoplogix dazu bei, verborgenes Potenzial in der Fertigung aufzudecken und die Wertschöpfung deutlich zu beschleunigen.

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